30.09.2022
Lesedauer: ca 2 Min.

Sprachbarriere - So wirst du in fremdsprachigen Meetings routinierter!

#Hinter den Kulissen#New Work
Sprachbarriere in internationalen Projekten? Wir haben Tipps, mit denen du in fremdsprachigen Meetings routinierter wird!

Die Zusammenarbeit in Projekten mit Menschen unterschiedlicher Herkunft ist definitiv eine Bereicherung. Doch gleichzeitig kann die Kommunikation in einer Sprache, die nicht die eigene Muttersprache ist, f├╝r viele eine Herausforderung darstellen. Unsere Kollegin┬áVivien Schwarz┬áhat uns dar├╝ber berichtet, dass Internationalit├Ąt in Projekten durchaus ihre Schwierigkeiten mit sich bringt, die man aber bew├Ąltigen kann.

Der Vorteil eines m├Âglichst internationalen Projektteams ist nat├╝rlich, dass man weitaus mehr Menschen unterschiedlicher Erfahrungsstufen zusammenbringen kann. Somit wird der Informationsaustausch gef├Ârdert und man hat eine einheitliche Kommunikation im Unternehmen. In den meisten F├Ąllen ist das Englisch.

Was aber, wenn genau diese Sprache zum Problem wird? In vielen IT-Firmen ist es ├╝blich, zumindest einen guten Umgang mit Englisch zu haben, zumal Entwickler:innen in der Regel jeglichen Code in Englisch verfassen. Englisch zu schreiben ist aber nicht dasselbe wie Englisch zu sprechen. Beim Schreiben hat man wesentlich mehr Zeit, um sich dar├╝ber Gedanken zu machen, was man sagen will. Au├čerdem kann man in Ruhe bestimmtes Vokabular nachschlagen. So garantiert man, dass alles, was man sagen m├Âchte, auch entsprechend verstanden wird.

Beim Sprechen muss man wiederum relativ schnell auf Situationen reagieren. Das kann f├╝r viele, gerade Unge├╝bte, zum Problem werden. Vivien selbst hat manchmal Schwierigkeiten damit, Englisch zu sprechen. Da sie solche Situationen aber kennt, hat sie ein paar Tipps zusammengestellt, die diese erleichtern:

­čŚ» Das wichtigste zuerst: Learning by Doing! Wer mehr Englisch spricht, wird auch besser darin. Hab keine Angst davor, am Anfang Fehler zu machen - niemand wird es dir ├╝bel nehmen. Mit der Zeit gewinnst an Erfahrung und Sicherheit. Dran bleiben ist das Wichtigste!

­čŚ» Gib deinem Team zu verstehen, dass du die Sprache noch nicht so gut beherrschst. Sie werden dich sicher dabei unterst├╝tzen. Jede:r f├Ąngt mal klein an.

­čŚ» Schreibe dir im Vorfeld zu Terminen Dinge auf, die du sagen m├Âchtest. Das hilft dabei, w├Ąhrend des Sprechens nicht durcheinander zu kommen. Ein "Spickzettel" mit W├Ârtern, die du dir schlecht merken kannst, gibt dir zus├Ątzliche Sicherheit.

­čŚ» Baue mehr die Sprache in deinen Alltag ein, um im Umgang darin fitter zu werden und deinen Wortschatz zu erweitern. Du kannst dir beispielsweise deine Lieblingsserien oder Filme auch im Englischen Originalton mit entsprechenden Untertitel anschauen.

­čŚ» Es empfiehlt sich au├čerdem, B├╝cher und vor allem E-Books in der Sprache lesen. Jeder E-Reader verf├╝gt ├╝ber ein integriertes W├Ârterbuch, das dir eine Erkl├Ąrung zu deinem markierten Begriff liefert. So hast du dein Nachschlagewerk gleich bei der Lekt├╝re dabei!

­čŚ» Du solltest au├čerdem versuchen, ├╝berall, wo es m├Âglich ist, die Sprache zu sprechen. Gerade bei Englisch gibt es an gef├╝hlt jeder Ecke Situationen, in denen das m├Âglich ist. Ab und an hilft es, die eigene Komfortzone zu verlassen. Bring dich bewusst in Situationen bringen, in denen du die Sprache sprechen musst.

Je mehr du dran bleibst, desto einfacher wird es dir fallen, frei zu sprechen. Wenn du Viviens Tipps verfolgst, wird es dir ganz bestimmt immer weniger schwer fallen, an fremdsprachigen Meetings teilzunehmen.