26.08.2022
Lesedauer: ca 2 Min.

Arbeiten in Gathertown im Test: So funktioniert die digitale Plattform

#New Work#Zusammenarbeit

Virtuelle Interaktion, aber irgendwie…menschlicher? Das geht mit 𝐆𝐚𝐭𝐡𝐞𝐫 𝐓𝐨𝐰𝐧. Die 𝐏𝐥𝐚𝐭𝐭𝐟𝐨𝐫𝐦 𝐟ü𝐫 𝐯𝐢𝐫𝐭𝐮𝐞𝐥𝐥𝐞𝐬 𝐋𝐞𝐫𝐧𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐀𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭𝐬𝐰𝐞𝐥𝐭𝐞𝐧 hat zum Ziel, digitale Begegnungen realer zu machen. Unsere Entwicklerin Vivien Schwarz hat die Plattform getestet. Ist man neu in Gather Town, gestaltet man erst einmal einen digitalen Avatar, ganz nach den eigenen Vorstellungen. In virtuellen Räumen, die beispielsweise an Büros oder Klassenräume erinnern, bewegt man sich dann damit. Optisch ist Gather Town in einem Retro-Design gehalten, das an frühe Versionen von Videospielen erinnert. Gather bietet die Möglichkeit unterschiedlicher Aktivitäten in Kollaboration mit anderen. Dazu gehören beispielsweise Video-Chats, Whiteboards oder Spiele. Im Unternehmen kann Gather dazu genutzt werden, dem Gefühl der Isolation entgegenzuwirken, das womöglich durch eine Full-Remote-Arbeitsumgebung entstehen kann. In einem intern errichteten Workspace innerhalb von Gather Town kann man Meetings abhalten, gemeinsame Arbeitsplätze erstellen, in einer Küche zum Kaffe-Plausch zusammenkommen oder auch Events veranstalten und in Spielen mit- oder gegeneinander antreten. Durch die digitale Anwesenheit ist auch erkenntlich, wer gerade miteinander spricht und man hat die Option, der Konversation beizutreten. Das kann den Austausch im Team fördern. Gather ersetzt in keinem Fall eine textbasierte Kommunikation, kann allerdings die Meetingkultur in gewohnter anderer Software wie Google Meets, Zoom und Co. auflockern. Vivien war selbst eine Woche lang in Gather Town unterwegs und sagt, dass es schon eine Umstellung zu unserer üblichen Arbeitsweise ist. Es fühlt sich in erster Linie etwas befremdlich an, einen kleinen Avatar in Räume zu steuern, oder zu den Kollegen zu gehen, um die Konversation zu starten. Aber wenn man es gut in das Unternehmen und den Arbeitsalltag integrieren kann, ist die Plattform eine Bereicherung für den sozialen Austausch im Homeoffice, so Vivien. “Wir bei Cubicl nutzen das Tool noch nicht, ich kann mir aber vorstellen, das es für uns auch interessant sein kann. Gerade auch für unsere Kaffeepausen, eine gemeinsame Mittagspause und sonstige bereits bestehende Meetings im Unternehmen könnte es ein hilfreiches Tool sein.”